Gutes Grillen - Informationen rund um das Thema Grillen

Sobald die ersten Sonnenstrahlen ein einigermaßen unbefangenes Bewegen im Freien, also ohne der Notwendigkeit von Jacke, Handschuhe und Mütze, ermöglichen, fängt für Anhänger und Freunde des Grillens auch schon wieder die schönste Zeit des Jahres an. So gilt Deutschland als eine der größten Grillnationen weltweit und liegt auf Platz eins im Bezug auf die verzehrte Fleischmenge und der Häufigkeit des Grillens. Und warum auch nicht? Grillen hat einige Vorteile zum klassischen Essen innerhalb der eigenen 4 Wände. So können die diversen Köstlichkeiten in größeren Gruppen genossen werden, wodurch immer für Unterhaltung am Tisch gesorgt ist. Doch um einen Grillabend auch richtig genießen und von einem gelungenen, also guten, Grillen zu sprechen, sind einige Details von großer Bedeutung.
So sollte natürlich das Grillgut an sich, also Würstchen, Fleisch, Brot und Gemüse, eine gute Qualität aufweisen. Das frische Fleisch vom Metzger ist geschmacklich sicherlich anspruchsvoller als die eingefrorenen und industriell marinierten Steaks aus dem Supermarkt.
Doch die Grillausrüstung spielt bei der Zubereitung der Köstlichkeiten ebenfalls eine große Rolle. So gibt es neben dem klassischen Holzkohlegrill viele weitere Varianten und Alternativen. In letzter Zeit wird beispielsweise oftmals mit dem Kugelgrill oder dem Gasgrill gezaubert. Dabei hat jede Grillstation seine Vor- und Nachteile: Der Kugelgrill zum Beispiel ermöglicht ein besonders schonendes Grillen. So wird das Fleisch nicht direkt über die Kohle gelegt und gebraten, sondern in der Mitte des Grills platziert. Die Kohle hingegen wird an den Rändern aufgehäuft. Die verschlossene Abdeckung des Kugelgrills sorgt dann für eine durchgehende Wärme im gesamten Grillbereich, das Fleisch wird also indirekt gebraten.
gutes GrillenEbenfalls immer öfter anzutreffen ist die Variante des Gasgrills. Hierbei legt der Koch vor allem viel Wert auf die geringe Rauchentwicklung und der "gesunden Zubereitung" des Grillguts. Denn Gegner der Grillkultur behaupten immer wieder, das das Zubereiten des Fleischs über dem Holzkohlegrill den Verzehr krebserregender Stoffe und Russpartikel zur Folge habe. Denn die austretenden Fleischsäfte und Substanzen der Marinade tropfen unvermeidbar auf die heiße Kohle: durch Verpuffung und Verbrennung dieser Flüssigkeiten setzt sich der Rauch auf dem Grillgut ab und gelingt somit in den menschlichen Organismus. Ein Gasgrill wiederum wird, wie der Name schon erahnen lässt, nicht mit Holzkohle sondern mit Gas betrieben. Diese Art des Grillens ist unter den Grillfreunden jedoch stark umstritten. So behaupten einige, das der typische Grillgeschmack nur durch die Zubereitung über dem klassischen Holzkohlegrill erreicht werden kann. Ob diese Behauptung stimmt oder nicht, bleibt im Endeffekt jedem Griller selbst überlassen. Ein tatsächlicher Nachteil des Gasgrills ist jedoch die Notwendigkeit eines Gasanschlusses. So kann der eigene Garten oftmals nicht genutzt werden - ganz zu Schweigen von entlegeneren Grillplätzen. Doch der große Vorteil des Grasgrills ist auch der Fakt, das keinerlei Holzkohle nach dem Grillvergnügen entsorgt werden muss. Die Reinigung der Grillstation erfolgt mit nur wenigen Handgriffen. Jedoch sollte der Gasgrill nicht allzu lange im Freien aufbewahrt werden: Gasanschlüsse und Leitungen sollten stets abgedreht und nach Möglichkeit alle Schläuche sicher verstaut werden.

Weitere Informationen zum Thema Grillen finden Sie auch auf Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Grillen#Arten_des_Grillens